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Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 13.06.2013 - 01:13  · #1
Reiche Schweiz ?

So viel zu der ach so reichen Schweiz, jetzt weiss ich warum ich für meine 3 Zähne vor Gericht müsste, obwohl ich die Behandlung wegen meiner Chemo und Strahlentherapien bezahlt werden müsste. Genau in der Zeit konnte ich nicht arbeiten und meine Prämien nicht begleich.... obwohl Anrecht auf Unterstützung haben wir sie damals nicht erhalten und wussten oftmals nicht was wir den Kindern zum essen auf den Tisch stellen sollte. Darum bin auch ich auf der Schwarzen Liste.

Wer also immer noch den Traum der Heilen Schweiz träumt, es ist nicht alles so schön wie es glänzt.

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Dieb
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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 13.06.2013 - 09:55  · #2
das is ja mal krass, ich kenn mich mit eurem sozialsystem ja nicht aus, das klingt, also habt ihr keine pflichtversicherung? das is ja echt übel. ich hab ja auch viel gezerre mit der krankenkasse, aber die grundversorgung wurde mir noch nie in frage gestellt.
aber medizinische zweiklassengesellschaft scheint mir prinzipiell auf dem vormarsch zu sein.
klingt mir sehr nach amerikanischen verhältnissen. da muss man ja richtig angst kriegen, krank zu werden.

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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 13.06.2013 - 23:11  · #3
Doch die haben wir und es steht sogar in der Verfassung. nur die USA wird beschimpft auch dort steht es in der Verfassung. Wenn man nun die Zahlen vergleicht so sind wir sogar noch schlimmer dran als die Amis und das Trotz Grund Versicherung und Staats Garantie.

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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 14.06.2013 - 05:37  · #4
ist doch dann irgendwie paradox, dass das beschlossene Gelöbnis des Weltärzteverbandes ausgerechnet in der Schweiz (Genf) beschlossen wurde.

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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 14.06.2013 - 19:30  · #5
Steinmetz
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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 14.06.2013 - 21:17  · #6
Quote by Igi

So viel zu der ach so reichen Schweiz, jetzt weiss ich warum ich für meine 3 Zähne vor Gericht müsste, obwohl ich die Behandlung wegen meiner Chemo und Strahlentherapien bezahlt werden müsste. Genau in der Zeit konnte ich nicht arbeiten und meine Prämien nicht begleich.... obwohl Anrecht auf Unterstützung haben wir sie damals nicht erhalten und wussten oftmals nicht was wir den Kindern zum essen auf den Tisch stellen sollte. Darum bin auch ich auf der Schwarzen Liste.


Sorry dass ich mir einmische, aber deine Aussage stimmt sicher nur halbwegs.
Also ich weiss dass es in der Schweiz sehr lange geht bis man eine Leistung definitiv erhält. (bei meinem Bruder gibt es über ein Jahr bis er eine gewisse Zeit IV bekommen hat)

Wo du diese Probleme hattest, hast du bestimmt nie mit der Versicherung kommunikation aufgenommen, wahrscheinlich auch nachher einfach immer alles rausgeschoben oder?
Meiner Erfahrung nach, kann man immer mit den leuten Sprechen und wenn es ganz schlimm kommt wird man unterstützt -> natürlich ist vieles noch vom Vermögen etc. abhängig...

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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 14.06.2013 - 21:32  · #7
Wer mich kennt weis das dem nicht so ist und schön wenn du solche Erlebnisse hast wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel, vielleicht solltest du den beigefügten link nochmal genauer durchlesen.

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Steinmetz
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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 14.06.2013 - 22:34  · #8
Ja sorry, wollte dich nicht angreifen oder so.
Habe aber wirklich bis jetzt nur Gute Erfahrung gemacht, und mir wurde bis jetzt vieles anstandslos bezahlt.

Es gibt einfach au viele wo das gefühl haben es macht sich alles von selber. Aber es gibt viele Leute wo ich wirklich bewunder, diese Leute wo mit 4000 CHF Monatslohn (natürlich nicht mit Deutschland zu vergleichen) mit meheren Kindern über die Runden kommen. Angesichts der stetig steigenden KK-Prämien wird das immer schwieriger. Persönlich habe ich meinen Selbstbehalt dieses Jahr auch erhöt, da ich sonst knapp 500 CHF (für mich selber) an Prämie zahlen müsste. Natürlich könnte ich das schon finanzieren, müsste aber auf zuviel verzichten.
In der heutigen zeit (weiss nicht ob es früher einfacher war), finde ich es sehr schwer das Budget im Griff zu haben. Erfahrungsgemäss gibt es auch viele wo auch über die Verhältnisse Leben.

Bei meinem Wissens- und Erfahrungsstand ist es aber niergends besser als in der Schweiz, auch wenn das für dich (Igi) nicht der fall ist.

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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 16.06.2013 - 12:33  · #9
Ich habe ja nicht gesagt das es in der Schweiz schlecht ist! Ich habe nur aufgezeigt das das Bild das man von aussen hat in keiner weise stimmt mit dem was im Land wirklich Alltag ist. Wenn man genauer hinschaut sind wir weit vorne was die Kaufkraft angeht WIki Liste Wenn man dann aber genauer hinsieht wird dieser Index vom gesamt erwirtschafteten Einkommen auf die Bevölkerung heruntergebrochen.
Das wiederspiegelt leider nie und nimmer das echte Bild da die Schweiz so viele Juristische Personen (Firmen) hat die diese Summe in eine Höhe treiben, das einem das Augenwasser kommt. Bereinigt liegt das Durschnitts Einkommen eines Schweizerarbeiters bei 1853.70 Fr. im Monat, da sind alle Steuern weggerechnet und auch die Krankenkasse. Das ist genau das was bleibt für Miete essen Ferien Strom Kleider usw. Nach der UBS hat jede Schweizer Familie ein Durschnitts Einkommen von 8763.15 Fr. wenn man man nun von 67% Steuerprozenten ausgeht die bei diesem einkommen anfallen und die Krankenkassenprämien noch abrechnet sind wir wieder auf der Summe von ca. 1800.00 Fr.
Erst wenn man genau hinschaut merkt man worum es geht, die UBS sagt es geht den Schweizern super gut und auch die Einkommensstatistik von wiki sagt das aus. Leider sieht die Realität anders aus.

1 /3 der Schweizer Kinder lebt in richtiger Armut, kein Kino kein Baden oder Ferien, darum sieht man so viel Kinder bei uns Rumhängen. Klar ist es an vielen Orten viel schlimmer nur das wir das in der so reichen Schweiz dulden ist ein Katastrophe. 42 % der Schulabgänger sind nicht in der Lage einfachste Texte zu verstehen, 15 * 6 muss mit den Taschenrechner gerechnet werden. Die Industrie findet keine Jugendlichen mehr die sie Ausbilden kann. 17% der Heutigen Schulabgänger werden über eine I.V. Ausbildung in den 1. Arbeitsmarkt gebracht. Viele dieser Kits sind Handwerklich hoch begabt aber Schulisch nicht zu gebrauchen. Durch das nur rumhängen haben sie keinen Durchaltewillen und werden von der kleinsten Schwierigkeit aus der Bahn geworfen. Ich habe Wöchentlich mit Lehrmeistern zu tun die nicht mehr weiter wissen und sagen das sie gar nicht mehr weiter ausbilden werden, und sie machen nicht die Kinder sondern die Schulen und die Pädagogen dafür verantwortlich die nur noch Müll produzieren obwohl ein wahnsinnspotenzial vorhanden wäre.
Bildung in der Schweiz ist eigentlich nur noch für bessergestellte möglich weil es Nachhilfe braucht, da die Schule so schnell über die Themen fliegt das keine Festigung stattfinden kann. Wer nicht aussergewöhnlich begabt ist hat keine Chance mitzukommen und so erhalten heute ca. 28% der Schüler Nachhilfe, in einigen Schulen sogar schon fix eingeplant und für alle zugänglich. Wir bewegen uns hier in einem riesen Tempo auf eine Katastrophe zu und bald wird es uns
so ergehen wie allen anderen westlichen Pisa gläubigen. :'(

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Förster
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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 19.06.2013 - 16:58  · #10
bei rückenschmerzen lieber 1x die woche 1h in Rückentraining investieren, anstatt in medikamente!

So als Tipp am Rande. Man muss wirklich nicht viel tun um einen starken Rücken zu haben.

PS: In Ö finde ich die Versorgung immernoch top. Nur wenn man ein MRT braucht dauert es leider, es sei denn man ist ein Profisportler :'(

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Re: Ärztliche Versorgung in der Schweiz

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Gepostet: 19.06.2013 - 18:35  · #11
Wie kommst du auf Rückentraining ?

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