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Artikel "lokale Übermacht"

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Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 14:30  · #1
Hallo Leute,

ich möchte euch noch den Artikel Die lokale Übermacht von Maximilus nahe legen. Viele von euch sagen, dass ihr mehr Artikel wollt auf der Seite (ich würde sagen: schreib selbst welche, jeder hat irgendwelche Stärken, die er in einem Artikel nierderschreiben könnte).
Allerdings muss ich in den games immer wieder feststellen, dass viele Siedler vom richtigen Kämpfen nicht viel Ahnung haben. Somit erhebe ich meine Zweifel an, ob alle den Artikel "lokale Übermacht" gelesen bzw. verstanden haben. Viele unterschätzen das Kämpfen bei S3. Wenn man richtig kämpft kann man ein Spiel komplett zu seinen Gunsten drehen. Die letzten games waren frustrierend. Teilweise habe ich den Leuten erklärt zurückgehen, wenn der Gegner eine lokale ÜBermacht hat. Ich bekomme dann so Kommentare "bei mir gibts kein zurück" oder teilweise wird gar nicht oder nur wenig reagiert.
Das Geheimnis ist eigentlich ganz einfach: sobald ihr merkt, dass bei einem Frontverlauf lokale "Untermacht" habt, mit strg zurückziehen und dann sobald genug Verstärkung wieder da ist wieder draufgehen. Aber nur solange man lokale Übermacht hat.
Was ich immer beobachte: Leute ziehen ihre Sollies einfach dauerhaft in den Kampf und lassen sie einfafch sterben trotz brutaler "Untermacht". Selbst bei Spielern, die einen verdammt guten Aufbau hinlegen, beobachte ich das. Und sie verlieren die games dann wegen sowas.
Das gilt übrigens vor allem für Bogikämpfe, aber auch mit Speeren ist das teilweise nicht besser.
ich würde mir vor allem wünschen, dass Leute dieses Prinzip mit der lokalen Übermacht von selbst klar ist und man es selbst befolgt und man keinen mehr braucht der "back" ruft im Game.
Das Koordinieren mit zurückgehen im Team, wenn man keine Übermacht hat, ist übrigens sehr wichtig. Es nützt nix, wenn nur einer zurückgeht.
Wasserträger
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 16:06  · #2
Ich lasse die Jungs zum Teil auch bei Untermacht weiterkämpfen.

-weil der Rückzug durch Gebäude/ Gelände gebremst wird und die meisten durch Schüsse in den Rücken sterben würden wegen Staus etc. Da lasse ich sie lieber stehn und nehme noch ein paar Gegner in den Siedlerhimmel mit. Man hat ja selten so ideale Geländebedingungen wie im Test von Maxi. Wenn ich ein paar Einheiten stehen lasse habe ich dafür auch mehr Zeit um den Nachschub hinten zu sammeln.

-um den Gegner zu stressen/binden damit er nicht nach unten oder oben rennen kann um zu helfen. Bringt natürlich auch nur was wenn unten/oben angegriffen wird. Es ist ja auch ärgerlich wenn die Partner den Turm schon fast haben und nur weil seine Partner zurückziehen um ein paar Solsen zu retten, nun alle Gegner zu ihm rennen können um ihm zu helfen.

-weil mich das ewige vor und zurück nervt.

Zumindest teile ich inzwischen schon öfter mal Speeris und Bögen in Gruppen auf. Ist ja auch schon ein Fortschritt gegen früher *g

Ich muss aber zugeben, meine Solsensteuerung ist noch verbesserungswürdig^^
Wasserträger
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 16:20  · #3
Also ich würde gerne was zum Kampf mit Speeren und Bögen schreiben, bräuchte dafür aber nen Partner der mit mir nen Spielchen macht... Bei Interesse mal melden in der Lobby oder bei ICQ 340 881 525
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 16:28  · #4
Quote by Zahmekoses

-weil der Rückzug durch Gebäude/ Gelände gebremst wird und die meisten durch Schüsse in den Rücken sterben würden wegen Staus etc. Da lasse ich sie lieber stehn und nehme noch ein paar Gegner in den Siedlerhimmel mit. Man hat ja selten so ideale Geländebedingungen wie im Test von Maxi. Wenn ich ein paar Einheiten stehen lasse habe ich dafür auch mehr Zeit um den Nachschub hinten zu sammeln.

gebe ich Dir zum Teil recht mit dem Gebäude/Gelände, aber deine Sollsen sterben doch sowieso (mit sehr geringem Verlust des Gegners), also hast du nichts zu verlieren, wenn du sie zurückziehst oder es zumindest es versuchst. Wenn du die zurückziehenden mit deinem Nachschub kombinierst, hast du ne wieder ne gute Truppe zusammen, wo man wieder drauf gehen kann. Das mit dem Gebäude ist auch so ein Punkt. Man muss auch hier schauen, dass man eine gute Front hat. Wenn nicht lieber wieder zurück und den Genger bei einer Gebäudekonstillation in eine schlechte Fron locken.

Quote by Zahmekoses

-um den Gegner zu stressen/binden damit er nicht nach unten oder oben rennen kann um zu helfen. Bringt natürlich auch nur was wenn unten/oben angegriffen wird. Es ist ja auch ärgerlich wenn die Partner den Turm schon fast haben und nur weil seine Partner zurückziehen um ein paar Solsen zu retten, nun alle Gegner zu ihm rennen können um ihm zu helfen.

nicht unbedingt Zahmi. Dass du sie kurzfristig zurückziehst, heißt ja nicht, dass die gleich nach oben rennen können, denn sobald dein Nachschub da ist, gehst du wieder drauf und wenn du immer genügend nachschickst, dauert es nicht allzulange.

Quote by Zahmekoses

-weil mich das ewige vor und zurück nervt.

da könnte ich jetzt wirklich einiges dazu schreiben, aber das ist doch eines echten Ponys (Insider) nicht würdig sich weigern hin- und her zu galoppieren ;)
Spaß beiseite: es gibt halt Dinge im Leben, die lästig sind, aber zugllich nützlich sind. Und beim Siedeln gehört das dauernde Hin- und Her dazu, wenn man das Kämpfen optimieren will


Quote by Zahmekoses

Ich muss aber zugeben, meine Solsensteuerung ist noch verbesserungswürdig^^

ja meine ist auch noch nicht so optimal.Es ist gut, dass du selbst siehst, dass du etwas verbessern kannst. Ich finde man kann immer an sich arbeiten auch wenn man schon fast ein Jahrzehnt spielt ^^
Wasserträger
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 16:41  · #5
Quote by Kevin the HERO

da könnte ich jetzt wirklich einiges dazu schreiben, aber das ist doch eines echten Ponys (Insider) nicht würdig sich weigern hin- und her zu galoppieren ;)

Man könnte auch sagen, ein richtiges Pony steht sein Pony und rennt net weg wie ein Hase ;-)
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 17:23  · #6
Zahmi ich könnte es ja auch so sagen: ein Pony fühlt sich wohler in der Gegenwart von vielen Ponys um sich herum. Wenn es wenige Ponys sind gehen sie lieber Weg und holen ihre Freunde, um sich gegen die pösen Ponykiller zu wehren. Welches Pony mag schon gerne freiwillig sterben *fg
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 30.07.2007 - 18:00  · #7
Zum Thema Zurückziehen:
Ich stimme zu, Engpässe bewirken das Sterben durch Rückenschuss.
Abhilfe: Die erste Reihe stehen lassen, die letzten 6 Reihen zurückziehen, neu formieren.
Die erste Reihe stirbt eh....da kann sie auch stehen bleiben und
- Gegner beschießen
- Gegner aufhalten.

Hat man sich dann neu formiert, kommt der Gegner hinterher und ist selbst in der Engstelle -> Lokale Übermacht hergestellt.

Ich gebe dir abermals Recht, wenn es heißt, den Gegner aufzuhalten.
Dann ist es manchmal notwendig eine lokale Unterlegenheit hinzunehmen, damit der Gegner nicht weiter kommt.
Den Nachschub bitte an die Flanken schicken, um die eigene Front zu verbreitern. --> Auch wenn die eigene Front bricht...besser an der Flanke angreifen, als mitten reinzurennen, wo wirklich alle gegnerischen Soldaten kämpfen.


Ich gebe dir mit Nachdruck Recht am Verteidigungsfall des Turmes: Da kann es überlebenswichtig sein, nicht zurück zu ziehen.
Rechnung: 30 gestorbene Soldaten, dafür Verbündeten gerettet, der im weiteren Spielverlauf 400 weitere Soldaten produziert und steuert.

lg Stephan
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 01.08.2007 - 10:11  · #8
Stephan deine Punkte sind logisch und nachvollziehbar. Es geht mir aber um den Angriffsfall. Mal abgesehen von den Engpunkten: hier gibts keinen eigenen Turm, der gefährdet ist, wo man den Gegner aufhalten muss. Es ist völlig klar, dass man in Untermacht den Genger aufhalten muss, wenn der eigene Turm gefährdet ist.

Trotzdem beim Angriff, um den anderen zu decken, ist das sinnlos mit 200 gegen 400 Sollies zu kämpfen, da die in kurzer Zeit sowieso alle tot sind. Dann sage ich lieber zurückziehen und kurz(!) warten bis man die nachkommenden Sollies hat. Wenn der Gegner wirklich seinem Verbündetem helfen will, geht er mit 200 nach oben. Dann gehst du gleich wieder drauf und hast lokale Übermacht >> der Gegner ist nun wieder gezwungen zu sich zu ziehen, mit denen, die zum Verbündeten gehen sollten, sonst hat er Probleme.
Mir geht es hier vor allem auch um die Extrembeispiele, wo sinnlos 50 gegen 400 kämpfen. Wie gesagt: ich rede jetzt nur vom Angriff.

Es gibt auch andere Geheiminse beim Bögenkampf mit Fronten. Speere nur von ganz außen ranlassen und von dort die Front des Gegners zerstören. Der Vorteil ist, dass nicht so viele Bögies auf die Speere schießen können. Außerdem das bekehren effektiv einsetzen: erst bekehren, wenn nicht mehr so viele Bögen übrig sind von beiden Seiten und dann nur außen die Flanken bekehren, um die Front zu vergrößen. Leider wird oft nur in die Mitte bekehrt oder bekehren eingesetzt, wo es nichts mehr bringt und der Gegner schon eine zu große Übermacht hat. Oder es wird zu früh bekehrt, wo an beiden Seiten noch zu viele Sollies kämpfen: dann bringt das bekehren nur wenig. Übrigens: einfrieren sollte auch an den Flanken gemacht werden sowie Schützen straffen ;)
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Re: Artikel "lokale Übermacht"

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Gepostet: 01.08.2007 - 15:36  · #9
Quote by Zahmekoses
Ich lasse die Jungs zum Teil auch bei Untermacht weiterkämpfen.

-weil der Rückzug durch Gebäude/ Gelände gebremst wird und die meisten durch Schüsse in den Rücken sterben würden wegen Staus etc. Da lasse ich sie lieber stehn und nehme noch ein paar Gegner in den Siedlerhimmel mit. Man hat ja selten so ideale Geländebedingungen wie im Test von Maxi. Wenn ich ein paar Einheiten stehen lasse habe ich dafür auch mehr Zeit um den Nachschub hinten zu sammeln.




zu dem Punkt...

Ich mache es wie folgt:


Bei rückzug durch Gebäude, erstmal alles zurückziehen, sobald welche durch enge Eingänge geblockt werden einfach die forderen Fronten der geblockten markieren und mit alt patrollieren lassen (sie greifen sofort wieder an).

Dann sterben die geblockten nicht Unnütz, und ich konnte trotzdem einen Rückzug durchführen.
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